Gemeinsam Rassismus entgegentreten. Menschenrechte stärken.
Ein Rückblick.
Das Netzwerk gegen Rassismus Buch-Karow hatte am 28. März im Rahmen der Wochen gegen Rassismus zum Mobilen Aktionstag aufgerufen. Durchgeführt wurden zahlreiche Aktionen an vier Orten in Buch.
Start war der S-Bahnhof Buch. Teilnehmer:innen und Passant:innen schrieben und zeichneten in einer Mitmach-Aktion auf ein großes Banner und auf Neon-Schildern, was sie über Rassismus denken.

Über Rassismus-Erfahrungen und der Notwendigkeit, sich gegen Rassismus zusammenzuschließen, sprachen anschließend von Rassismus betroffene Frauen aus Buch, Karow und Pankow sowie eine Aktivistin von Omas gegen Rechts Pankow. Bewohner:innen der Gemeinschaftsunterkünfte brachten mit Schildern ihren Protest gegen den institutionellen und Alltagsrassismus zum Ausdruck. 


Die Künstlerin Karina Villavicencio führte während der Aktion eine Performance auf den Stufen des Bahnhofsvorplatzes durch und thematisierte mit Hilfe einer Folie rassistische Zuschreibung, Ausgrenzung, Freiheitseinschränkungen und die Verletzlichkeit von Körpern.

Mit dem gestalteten Banner und Schildern zogen die Teilnehmer:innen anschließend durch Buch und vor den Kinderclub „Der Würfel“. Die Abschlusskundgebung war durch eine interaktive Performance und eindrucksvolle Reden gegen Rassismus geprägt.

Im und um den Kinderclub herum feierten Teilnehmer:innen zusammen mit lokalen und regionalen Akteuren bei Live-Musik von Ernesto Enrique, Essen (und Popcorn) und verschiedenen Ständen ein Fest für Vielfalt und gegen rassistische Haltungen und Handlungen. Neben Siebdruck und Freundschaftsbändern-Basteln gab es ein Quiz zu Rassismus und weitere Mitmach-Aktionen.





Engagierte der Nähstube der Gemeinschaftsunterkunft Lindenberger Weg hängten zeitgleich in einer kooperativen Aktion mit der Unterkunft Wolfgang-Heinz-Straße und BENN Buch ein Stoff-Banner an den Zaun der GU Wolfgang-Heinz-Straße auf. Von Rassismus betroffene Menschen konnten auf diesen ihre Erlebnisse, Erfahrungen, Gedanken und Botschaften schreiben.

Der Mobile Aktionstag gegen Rassismus fand breite Unterstützung: Mit dabei waren neben BENN Buch die Stadtteilbibliothek, das Stadtteilzentrum und der Bildungsverbund Buch sowie der Kinderclub „Der Würfel“, die Jugendfreizeiteinrichtung „Der Alte“, MaMis en Movimiento e.V. sowie die Unterkünfte Lindenberger Weg, Groscurthstraße und Wolfgang-Heinz-Straße. Zudem unterstützten Bewohner:innen aus Buch und Karow, Omas gegen Rechts Pankow und die Performance Künstlerin Karina Villavicencio den Aktionstag.
Wir danken allen, die teilgenommen und sich an diesem Aktionstag gegen Rassismus eingesetzt haben.
Auftaktveranstaltung zu den „Wochen gegen Rassismus“ (Markt der Möglichkeiten)
Der Mobile Aktionstag bildete den Abschluss einer Reihe von Veranstaltungen und Aktionen in Buch im Rahmen der Wochen gegen Rassismus.
Den Auftakt machte die Stadtteilbibliothek Buch mit einem Markt der Möglichkeiten. Zahlreiche lokale und regionale Akteure waren mit einer Mitmach-Aktion vertreten. Das Team von BENN Buch kam zusammen mit einer Mitarbeiterin der Immanuel Beratung mit einem Fragen-Glücksrad mit Besucher:innen über Rassismus ins Gespräch. Die Veranstaltung stärkte alle Teilnehmenden und schuf wertvolle Gelegenheiten für Austausch und Vernetzung.
